Netzanschluss

Der Netzanschluss verbindet das Elektrizitätsversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung mit der elektrischen Anlage des Anschlussnehmers. Er beginnt an der Abzweigstelle des Elektrizitätsversorgungsnetzes und endet an der Eigentumsgrenze. Im Niederspannungsnetz ist dies in der Regel die Hausanschlusssicherung.

Die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) regelt die allgemeinen Bedingungen, zu denen Netzbetreiber nach § 18 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) jedermann an ihr Niederspannungsnetz anschließen und den Anschluss zur Entnahme von Elektrizität zur Verfügung stellen müssen.

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Baukostenzuschuss (BKZ) für Stromanschluss in Netzebenen oberhalb der Niederspannung entsprechend Positionspapier der Bundesnetzagentur

Die BKZ Berechnung bei Anschlüssen die nicht unter die Niederspannungsanschlussverordnung fallen, wird von der Bundesnetzagentur als angemessen und transparent betrachtet, wenn die Kostenbeteiligung auf Basis des Leistungspreismodells ermittelt wird. Nach diesem Modell ergibt sich der BKZ aus der Multiplikation der vertraglich vereinbarten Leistung mit dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses oder der Vertragsanpassung geltenden veröffentlichten Leistungspreis der Netzentgelte (> 2.500 Benutzungsstunden) der Anschlussnetzebene. Der BKZ ist an den versorgten Anschluss gebunden und richtet sich nach der Netzebene, in der der Anschluss der Anschlussnehmeranlage erfolgt.

Den BKZ für den Anschluss im Bereich von Netzebenen oberhalb der Niederspannung finden Sie im Preisblatt für die Netznutzung Strom, unter Punkt 1 (siehe oben).

Das Positionspapier der Bundesnetzagentur zum Baukostenzuschuss kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden: