Meldepflicht und Bericht an die Bundesnetzagentur

Seit dem 1. August 2014 müssen alle Inbetriebnahmen, Erweiterungen und Stilllegungen von Erneuerbaren-Energien-Anlagen an die Bundesnetzagentur gemeldet werden. Andernfalls entfällt der Vergütungsanspruch nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Die Bundesnetzagentur hat dazu ein Anlagenregister eingerichtet.

Das EEG-Anlagenregister erfasst Zahlen und Fakten rund um den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland.

Damit müssen neben den Betreibern von PV-Anlagen, für die diese Pflicht schon länger besteht, auch Betreiber von Windenergie-, Biomasse-, Geothermie-, Klärgas-, Deponiegas-, Grubengas- sowie Wasserkraftanlagen Inbetriebnahmen, Erweiterungen und Stilllegungen melden.

Die Meldepflicht (§ 6 EEG) ist Teil des neuen EEG, das am 1. August 2014 in Kraft getreten ist. Da sich die weitere Entwicklung der Vergütung einzelner Technologien künftig am Zubau bemisst, wurde die Ausweitung des Registers notwendig. Nach der Anlagenregisterverordnung müssen Anlagen innerhalb der ersten drei Wochen nach Inbetriebnahme gemeldet werden.


Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur. Dort finden Sie auch das Formular zur Meldung der Erneuerbaren-Energien-Anlagen und eine Erläuterung zu dem Formular.

EEG Bericht 2015

Gemäß § 77 Abs. 1 Nr. 2 EEG ist der Netzbetreiber verpflichtet, einen Bericht über die Ermittlung der nach §§ 70-74 mitgeteilten Daten zu veröffentlichen. Dieser Pflicht kommt die Bonn-Netz GmbH mit den folgenden Dokumenten nach.